Schwarzer Gürtel für die Groß-Umstädterin Manuela Werle

Schwarzer Gürtel für die Groß-Umstädterin Manuela Werle

Mittwoch, 25. August

VON: GEKÜRZTER ARTIKEL AUS DEM ODENWÄLDER BOTEN VOM 17. SEPTEMBER 1999

Die Mühen eines langen und steinigen Weges haben sich für die Groß-Umstädterin Manuela Werle gelohnt: Die Trainerin des Karate Dojo Groß-Umstadt legte bei einem internationalen Karatelehrgang in Konstanz am Bodensee die Prüfung zum 1. DAN, ab und ist somit die Einzige Frau in der Odenwaldregion die den Schwarzen Karategürtel inne hat.

Manuela Werle war bei den Prüfungen zum 1. DAN zu der über 50 Anwärter antraten, eine der Besten. Sie bewies nicht nur, dass sie die anspruchsvollen Grundschultechniken beherrscht, sondern stellte sich auch erfolgreich den verschiedenen Kata´s (Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner) in Folge zu zeigen. Diese Anforderung bringt selbst besttrainierte Karatekas ins Schwitzen.

Manuela Werle begann vor sechseinhalb Jahren mit der Kampfkunst Karate und besuchte zahlreiche Bundeslehrgänge bei hohen Karatemeistern. An dem diesmal in Konstanz ausgetragenen traditionsreichen Sommerlehrgang, dem Gasshuku (Karate-Welttreffen), beteiligten sich rund 1200 Karatekas aus der ganzen Welt. Unter ihnen waren auch einige Groß-Umstädter, die unter anderem von den eigens aus Japan angereisten Großmeistern Tsuyama (8.DAN) und Mori (7.DAN), dem DJKB-Chiefinstructor Shihan Hideo Ochi (8.DAN), und Mikami (8.DAN) aus den USA sowie dem in der Schweiz lebenden Sugimura manchen neuen Impuls für das Training zu Hause gaben. Die absolute Perfektion der Technik anzustreben war der Leitsatz, der sich in verschiedenen Variationen wie ein roter Faden durch das intensive Training dieses Sommerlehrgangs zog.