Kata-Lehrgang mit Julian Chees, 4. DAN

Kata-Lehrgang mit Julian Chees, 4. DAN

Samstag, 14. Februar

VON: FOTO UND ARTIKEL: ANDREAS NEUBERT

(neu) Er wolle auf alle Fälle nächstes Jahr wiederkommen, versprach Kata-Worldcup-Sieger Julian Chees (4. Dan), der das Karatetraining in der Heinrich-Klein-Halle leitete. Er spürte die Sympathien, die ihm von den Teilnehmern und den Besuchern entgegenkamen. Ein besonderes Augenmerk beim Training hatte der sympathische und hochqualifizierte Karateka auf den Nachwuchs. Rund 150 Teilnehmer aus dem zumeist mitteldeutschen Raum ließen sich das zweitägige Treffen nicht entgehen. Der Umstädter Dojoleiter und Cheftrainer Christian Gradl (4. Dan) gab sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.

Julian Chees versteht es hervorragend, dass auch die Jüngsten im Karatesport bei solchen Lehrgängen zusammen mit Trägern höherer Gurte etwas mit nach Hause nehmen. Er nimmt sich Zeit für sie, schaut sich ihre Übungen an und gibt individuelle Anleitungen zu den korrekten Abläufen. Vielleicht trägt die lange Reihe seiner internationalen Wettkampftitel zu dem großen Verständnis für den Nachwuchs bei. Auf alle Fälle hatte Julian Chees alle Sympathien auf seiner Seite, auch diejenigen der Oberstufe, die er ebenso qualifiziert anleitete.

Neben der sportlichen Fürsorge gegenüber dem Karate-Nachwuchs profitierte auch die Oberstufe vom Kata-Lehrgang. Julian Chees machte die höhere Kata Bassai Sho zum Thema, die er in seinen Vorführungen in ihre Einzelteile zerlegte, um sie dann in der Anwendung zu üben und üben zu lassen. Nach dem zweitägigen Training wurden zahlreiche Gürtelprüfungen erfolgreich abgelegt.

Christian Gradl, Cheftrainer und Dojoleiter im Umstädter Dojo, war glücklich über den gelungenen Auftritt seines sportlichen Kollegen. Jeder Verein lebe vom Nachwuchs, also müssten die Verantwortlichen diesen besonders fördern. Mit dem allmählichen Können der Übungen würde dann auch der Spaß am Karate steigen. Und den sollten die Kinder schon haben – so Gradl. Auch ihm liegt viel am Nachwuchs, von dem sein Verein lebt. Er persönlich nimmt das Kinder- und Jugendtraining in die Hand. Die Anfängerkurse leitet er gleichfalls selbst, damit die Kinder richtig in den Sport eingeführt werden. Gradls erfolgreiche Jugendarbeit kommt nicht von ungefähr. Er besucht regelmäßig einschlägige Weiterbildungsmaßnahmen.

Das Training nahm der Umstädter Cheftrainer zum Anlass, sich über die Zusammenarbeit mit der Stadt auszulassen:“Die Heinrich-Klein-Halle eignet sich vorzüglich für unsere Lehrgänge. Die Zusammenarbeit zwischen dem Dojo und der Stadtverwaltung ist problemlos. Die Absprache zur terminlichen Besetzung der Halle klappt prima. Man merkt in Umstadt, dass Vereine als kulturelle Träger die notwendige Beachtung finden.“

Für sein erfolgreiches Training überreichte Christian Gradl (li), Dojoleiter im Karate-Dojo Groß-Umstadt, Lehrgangsleiter Julian Chees ein Präsent. Er will nächstes Jahr wiederkommen.