9. Dojo Gasshuku in Gänswies vom 26.05.2016 bis 29.05.2016

9. Dojo Gasshuku in Gänswies vom 26.05.2016 bis 29.05.2016

Sonntag, 29. Mai

Bild und Text: Nadine Amend

 

Am 26.05.2016 ging es um 8:00 Uhr für einige mal wieder, und für mich zum ersten Mal, auf zum Dojo Gasshuku nach Gänswies.

Nach einer langen aber doch sehr amüsanten Autofahrt, kamen wir endlich in dem gemütlichen Heim von Werner und Elisabeth Beck an. Wir alle wurden sehr herzlich und mit Kaffee und Kuchen empfangen. Natürlich durfte auch der Begrüßungsschnaps nicht fehlen!

Während nach dem Empfang dann erst mal alle ihr Zimmer bezogen, wussten die Karatekas, dass sie sich erst mal für das Training fertig machen sollten. In der ersten Einheit wurde auf Grund des schönen Wetters draußen trainiert. Geübt wurden hier einfache Grundschultechniken, die am Ende zu einer Kombination zusammengebaut wurden. Der Schwierigkeitsgrad der Techniken änderte sich natürlich mit der Gürtelfarbe. Nach der ersten anstrengenden Einheit, hieß es für alle duschen und auf zum Abendessen. Den Abend haben wir in geselliger Runde ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es für die Dan-Anwärter und alle Freiwilligen um 6:00 Uhr zum Joggen! Doch damit nicht genug, nun hieß es ab in den Gi und auf zur ersten Einheit des Tages. Hier wurden einzelne Techniken der Heian Katas rausgepickt und zu einem neuen Bewegungsablauf zusammengesetzt und geübt. Dann hieß es zum Glück „Frühstück!“. Nun gingen die Karatekas frisch gestärkt wieder ins Training. Diesmal gab Markus  das nächste Training. Hier ging es um den richtigen Einsatz der Hüfte, der mit Hilfe der einfachsten Techniken vermittelt wurde. Nach einer weiteren Erholungspause war Werner Sensei an der Reihe. Er zeigte den Karatekas eine neue Kampfsportart, das Karajutsu. Den kurzen Einblick in die Sportart empfanden alle als gelungene Abwechslung.

Nachdem alle geduscht waren, machten wir uns auf den Weg in die Glasbläserei „JOSKA“ nach Bodenmais. Dort haben wir eine kleine Führung erhalten und durften uns dann frei bewegen. Markus und ich haben uns zunächst den „Glasdoktor“ angesehen und haben dann selbst Gläser gravieren lassen. Zu guter Letzt habe ich ein Bewässerungsherz geblasen.

Wieder bei Werner und Elisabeth angekommen, hieß es für alle – außer Markus und Jan – „Abendessen“. Die Anwärter zum 2. Dan mussten nochmal eine mehr als anstrengende Trainingseinheit über sich ergehen lassen, in der sie auf die Prüfung vorbereitet wurden.

Am nächsten Morgen ging alles wieder von vorne los. Um 6:00 Uhr Laufen, um 7:00 Uhr die erste Einheit bei Christian Sensei. Dort wurde zunächst das Gleiche wie am Vortag gemacht, jedoch sollten gegen Ende des Trainings alle nochmal eine Kata ihrer Gürtelfarbe entsprechend laufen. Dann ging es wieder zum Frühstück und anschließend zu einer Einheit bei Christian W. Hier wurde eine Kumite Form trainiert. Die nächste Einheit des Tages hieß Präventionssport. Leider durften wir feststellen, dass Prävention gefährlicher ist als mancher denkt, denn leider haben ein paar Personen Kollateralschäden davon getragen. Aber alles nicht so schlimm, das Training hat unter der Leitung von Jan sehr viel Spaß gemacht!

Nun haben sich die Gruppen geteilt. Ein paar sind in die Therme nach Bad Füssing gefahren, ein paar andere nach Pullman City und ein paar sind bei Werner und Elisabeth geblieben. Wir, die geblieben sind, haben uns einen schönen Nachmittag mit Schwimmen im Teich und Mittagsschläfchen gemacht.

Als alle wieder da waren, gab es ein gemütliches Abendessen, außer für Markus und Jan, die wieder zur Prüfungsvorbereitung antreten mussten.

An diesem Abend haben wir lange draußen gesessen und den letzten Abend zusammen genossen!

Am leider letzten Morgen hieß es, wie schon bekannt, erst mal wieder Joggen um 6:00 Uhr und dann die letzte Einheit bei Christian Sensei um 7:00 Uhr. Hier wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert.

Dann hieß es leider Abschied nehmen. Nach 4 wunderschönen Tagen haben wir alle die Heimreise wieder angetreten.

Ich bedanke mich für eine unvergessliche Zeit mit euch, ich hoffe bis nächstes Jahr!

Nadine Amend