0,1 Punkte fehlten zum Deutschen Meistertitel

0,1 Punkte fehlten zum Deutschen Meistertitel

Montag, 20. November

VON: BILD UND TEXT: KARATE DOJO GROSS-UMSTADT

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Kulmbach/Bayern fehlten der 17-jährigen Ronja Hosemann vom Karate Dojo Groß-Umstadt 0,1 Punkte zum Deutschen Meistertitel. Über 560 Teilnehmer aus über 70 Vereinen in Deutschland sorgten für ein enormes Teilnehmerfeld. Ronja zog ohne Verluste souverän in das Finale am Abend ein. Als dritte Starterin von vier zeigte sie eine fehlerfreie Kata „Empi“ ihre Konkurentinen starteten mit der Kata „Bassai-Dai“. Sieben Kampfrichter hatten die Katas (Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner) zu bewerten. Die höchste und die niedrigste Wertung wurden gestrichen. Am Ende fehlte ein zehntel Punkt zum Sieg. Ronja anschließend „ich habe nicht den zweiten Platz gewonnen, sondern den ersten Platz verloren“, ähnlich äußerte sich auch Groß-Umstadts Cheftrainer Christian Gradl dazu, war aber dennoch mit dem Vizetitel zufrieden. Anschließend bekam die Odenwälderin eine Einladung zu einem Sichtungslehrgang im Januar ins Bundesleistungszentrum für Karate nach Bottrop, wo der Deutsche Bundeskader seine Trainingseinheiten absolviert.

Ebenfalls ins Kata Finale eingezogen ist in der Gruppe der 12 – 14 jährigen Yasemin Er aus Groß-Umstadt und belegte dort den undankbaren vierten Platz. Siegerin in Ronjas Gruppe wurde Katharina Schreiber aus Baden-Baden und dritte wurde Sadeh Safatzadeh aus Remagen. In der Gruppe der 12 – 14 jährigen wurde Sara Baradaran aus Karlsruhe Deutsche Meisterin vor Tatiana Valyaeva aus Darmstadt und den dritten Platz belegte Katarina Feldmann aus Magdeburg.

Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts:

DJKB Chiefinstructor Shihan Hideo Ochi, DJKB Präsident Bernd Hinschberger, Deutsche Vizemeisterin Ronja Hosemann, Oberbürgermeister von Kulmbach und Mdl Henry Schramm sowie Cheftrainer Christian Gradl